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Online-PR für Selbständige: drei Tipps für Gastartikel

27. September 2022
Online-PR für Selbständige: drei Tipps für Gastartikel

Als selbständiger Unternehmer gilt es, sichtbar zu sein. Das hörst du wahrscheinlich ständig und immer wie überall begegnen dir die besten Tipps dafür.

Wie du als Selbständiger sichtbar wirst, kannst du bei Interesse übrigens hier nachlesen. Eine gute erste Orientierung bietet sich, dennoch bleiben vielleicht noch Fragezeichen über die konkrete Gestaltung und die ganzen Ratgebenden können mit ihren Ansätzen auch überfordern. Ganz einfach ist es und du sollst einfach endlich umsetzen, das blieb bei dir als Quintessenz schon hängen.. Doch langsam, aber dafür sicher, bist du komplett verunsichert. Denn so leicht wie alle sagen, fällt es dir nicht! Obwohl du nach bestem Wissen alle Kanäle bespielst, hat dir Social Media bisher keine zahlenden Kunden gebracht. Ebenfalls beschränken sich die Besucherzahlen deines Blogs auf fünf Menschen, von denen einer du selbst bist und die anderen mit dir verwandt, befreundet oder zumindest verschwägert sind. Dazu keimt Frust auf, weil du ja keinesfalls für Marketing angetreten bist, sondern schlicht mit wertiger Arbeit und eigenen Denkansätzen dein Geld verdienen möchtest. Selbstbestimmt und eigenständig. Mit Qualität und Servicebewusstsein.

Die gute Nachricht

Deinen Fokus behalten kannst und sollst du auch, denn selbst und ständig ist keine Definition von Unternehmertum. So treten ich und andere Marketing-affine Menschen für deine Sichtbarkeit und PR an. Mit Freude und klaren Worten unterstützen wir dich bei der Präsenz an stimmigen Orten. Meine Mission ist es also, dir dein Leben zu erleichtern, weshalb ich hier und heute einige Tipps zu kostenfreier PR mit dir teile, die dich langfristig unterstützt.

Doch widmen wir uns zuerst der Frage, was diese überhaupt für dich tut?

Das Wichtigste zuerst

PR testet dich auf einer Ebene, die als Unternehmer essentiell ist: Nämlich bei der Frage, ob du im Vertrauen bleibst, auch wenn der Erfolg nicht im gleichen Minutentakt erfolgt wie deine Aktion? Eine der Hauptaufgaben für uns selbständige Unternehmer, oder? Doch wie gelingt dir das?

PR-Arbeit ist Öffentlichkeitsarbeit und Beziehungspflege mit deiner Zielgruppe. Hier gilt: Es gibt Orte, an denen ein “quick & dirty-Ansatz” durchaus seinen Reiz hat, doch für das Unternehmertum ist Langfristigkeit unverhandelbar; Vertrauen und Nachhaltigkeit also indiskutabel, da sind wir uns bestimmt einig. Das sind die Ziele von PR, weshalb sie für deine strategische Kommunikation einfach unverzichtbar ist und mit Aufklärung und Vertrauensaufbau langfristig auf deine Ziele einzahlt. Anders als Werbung, die kurzfristig deine Umsätze beeinflusst, will PR ein emotional positives Erleben ermöglichen, was mit dir und deiner Firma verbunden wird.

Kehren wir zurück zur Ausgangslage und gehen hypothetisch oder real davon aus, dass du bereits Inhalte veröffentlichst und dich zeigst..Ob auf eigenem Blog oder in Social Media-Beiträgen: Zu Beginn ist deine Reichweite meist relativ übersichtlich. Diese auszubauen ist das Hauptziel von Sichtbarkeit, gleichzeitig aber auch eine der grössten Herausforderungen.

Gemeinsam ist alles leichter, oder? Darum macht es wie bei vielem durchaus Sinn, Energien zu nutzen und zusammen aufzutreten. Dafür gibt es für PR-Auftritte vielfältige Optionen, on- wie offline. Eine davon bieten Artikel, im konkreten Fall Gastartikel auf Blogs mit bereits vorhandenem Publikum. Spannende Inhalte für die eigenen Leser zu veröffentlichen, fordert ab und an ganz schön und so ist es durchaus möglich, hier eine von mir so geschätzte Win-Win-Win-Situation zu kreieren und nutzen. Dazu gilt es herauszufinden, welcher Blog deine Zielgruppe wirklich erreicht und wie du diesen konkret unterstützen kannst? Von der Reichweite anderer zu profitieren ist nämlich - das ist dir bestimmt klar - absolut keine Selbstverständlichkeit. Um diesen Vorteil für dich zu nutzen, muss also Klarheit über einige Punkte vorliegen. Darum kommen wir jetzt zu meinen Tipps:

1. Vorsorge ist immer besser als Nachsorge, darum: Bereite dich gut vor

Zuerst gilt es eine Antwort auf die Frage zu finden, welche Medien deine Zielgruppe konsumieren.Denk hier auch ausserhalb deiner eigenen Bubble und um die Ecke. Das Medium muss mit deinem Thema rein gar nix zu tun haben. Wofür bist du bekannt? Es kann beispielsweise eine guter Ansatz sein, dort zu veröffentlichen, wo deine eigenen Vorlieben zu finden sind. So schreibst du vielleicht als Versicherungsberater auf einem Blog für Orchideenzucht und zeigst deine persönliche Seite. Wichtige Voraussetzung dazu: Das Thema interessiert dich wirklich und du kannst einen neuen Blickwinkel einbringen, weil du dich gut auskennst. Übrigens zählt wie immer: Zeige dich unbedingt persönlich, aber nicht privat.

Folge der Freude statt der Ratio

Sobald du mögliche Blogs für deine Anfrage entdeckt hast, kannst du entscheiden, welche Energie zu dir passt; wo du also sichtbar sein willst. Nach dieser Entscheidung wird es Zeit, dich ganz konkret mit dem Blog und seiner Leserschaft auseinanderzusetzen.

Was interessiert die Zielgruppe? Gibt es einen Artikel, auf den du aufbauen oder in deinen Zeilen verlinken kannst? Welches Bedürfnis des Herausgebers und der Leser kannst du erfüllen? Diese sowie deine Artikelidee verpackst du möglichst konkret als Anfrage für einen Gastbeitrag. Los gehts: viel Erfolg!

2. Verfolge dein Ziel fokussiert

Herzliche Gratulation, das hat geklappt und somit darfst du dich ans Verfassen deines Beitrags setzen. An dieser Stelle einige Schreibtipps für dich: Stell dir vor wie während dem Schreiben sowie beim Lesen deiner Zeilen folgende Fragen: Was willst du mit deinem Artikel beim Gegenüber erreichen? Wobei willst du dem Leser helfen?

Mach es dir einfach und schreib wie du sprichst und lass den Text fliessen, vorzugsweise innert vordefinierter Zeitspanne. Nutze dazu am Besten die Pomodoro-Technik. Danach schläfst du eine Nacht darüber und liest ihn am nächsten Tag aus der Perspektive deines Lesers. Wenn du übrigens eine Checkliste für deine Blogartikel wünschst, schreib mir einfach eine Mail und ich sende dir meine eigene kostenfrei und vollkommen unverbindlich zu.

Wichtige Grundsätze für deine Texte: Lass deine Texte darüber handeln, wofür dein Herz schlägt. Verbinde dich mit Menschen. Fühl dich wohl bei dem, was du tust. Immer. In diesem konkreten Fall mit dem Medium und deinem Text. Zeig dich konstant. Halte nix zurück und teile, was du weisst. Nutze die Autorenbiografie weise.

Nun bist du soweit: der fertige Artikel liegt dir vor. Absenden und gut ist? Keinesfalls, jetzt geht die Arbeit doch erst richtig los.

3. Aktive Vernetzung ist wesentlicher Bestandteil von Erfolg

Dein Artikel wurde veröffentlicht und darf jetzt vermarktet werden, denn schliesslich hast du ihn verfasst, um zu unterstützen. Auf Social Media wurde er natürlich inklusive der Nutzenbeschreibung bereits geteilt, was kannst du also noch tun? Wir erinnern uns: Wirkungsvolle PR ist ein langfristiges Ziel, also gilt es, stringent zu bleiben und immer wieder an passenden Stellen über deinen Artikel zu informieren. Sei dies in deinem Newsletter oder auf Social Media. Durch dich oder andere.

Darüber hinaus und deutlich konkreter kannst du darauf bauen, dass nicht nur du, sondern alle Menschen gerne helfen. (Der wichtigste Tipp übrigens, der Rest ist jeweils austauschbar.) Nutze diesen Fakt doch in guter Intention und gib immer, bevor du nimmst. Sende den Artikel doch gezielt an Personen aus deinem Netzwerk, denen er bei ihrem konkreten Problem helfen kann. Diese Gründe kennst du bestens, weil du dich bewusst mit Menschen austauscht und dabei gut zuhörst. Benenne in deinem Anschreiben das Ziel deines Beitrags klar, denn im Fokus steht weiterhin der Mehrwert für Leser.

Ach und noch was: Gibt es Personen, die du in deinem Beitrag erwähnt oder verlinkt hast, da ihr Angebot oder ihre spannende Geschichte gut dazu passen und zusätzliche Unterstützung bieten? Dann informiere sie spätestens jetzt darüber und sende ihnen den Artikel zu.

Angelehnt daran einen ergänzenden und überaus wichtigen Bonustipp:

Sei immer nett. In deiner PR kann das konkret bedeuten, mit Klarnamen ehrliche Rezensionen und Erfahrungsberichte zur Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern zu verfassen, welche sie auf ihrer Webseite veröffentlichen dürfen oder die du direkt auf einem Bewertungsportal publizierst. Hier gilt besonders deine Proaktivität. Warum ich das selbst seit langem so handhabe? Einerseits finde ich, wir Dienstleister sollten uns wohlwollend unterstützen. Andererseits erfahre ich dadurch immer wieder einen Nebeneffekt, der zwar keinesfalls Auslöser für meine Bewertungen war oder ist, aber dennoch sehr gern gesehen wird. Bis heute entstehen bei mir nämlich auf diesem Weg immer wieder neue Kontakte und Austauschmöglichkeiten, bei denen wie sonst im Leben gilt: Es ist das, was du daraus machst. Die Zeit für Ausreden ist sowieso vorbei. Das Gleiche gilt für deine PR. Solltest du dir auf gar keinen Fall vorstellen können, im jetzigen Moment schriftlich sichtbar zu werden, kannst du diese Tipps auch auf Podcast-Interviews anwenden.

Also: Sei präsent, bleib unvergessen!
Sabrina

Wer ist Sabrina?

Verlegende Autorin, freiheitsliebende Künstlerin und begnadete Netzwerkerin. An jeder Ecke erschnüffelt sie mit fast detektivischem Spürsinn eine neue Chance und steigt nur zu gerne für deinen Erfolg in den Sparring-Ring von Sichtbarkeit und Vertrauen. Von ihr kriegst du selbst erprobtes Generalistenwissen an die Hand, denn Selbständigkeit ist die logische Konsequenz ihrer 20-jährigen Erfahrung im Schweizer Gesundheitswesen, etwa in Beratung, Verkauf, (Online)-Marketing, Eventmanagement, Projektkoordination, Digitalisierung und mehr. Mit einer Extraportion Unkonventionalität steht dir das bloggende Remote Lama fröhlich zur Seite. Aber keine Angst, statt Spucke gibt es bloss ihren Senf hinzu.

www.sabrinasteiner.com

 

Quelle: Institut für Jungunternehmen, Blog